Düsseldorfer Gebäudekomplex setzt auf zukunftsweisendes HVO 100

In der modernen Gebäudetechnik stehen Betreiber heute vor der Herausforderung, maximale Versorgungssicherheit mit immer strengeren Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen. Dass technischer Anspruch und ökologische Verantwortung keine Gegensätze sein müssen, beweist ein aktuelles Projekt von HENKELHAUSEN in Düsseldorf. Auf einem weitläufigen Unternehmensareal wurden fünf Netzersatzanlagen mit einer beeindruckenden Gesamtleistung von 4.700 kVA erfolgreich auf den synthetischen Kraftstoff HVO 100 umgestellt. Dieser Kraftstoff, dessen Name für „Hydrotreated Vegetable Oil“ steht, wird vollständig aus erneuerbaren Rohstoffen wie Abfall- und Reststoffen gewonnen und ermöglicht es, die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Diesel um bis zu 90 Prozent zu senken. Da der Kraftstoff zudem frei von Schwefel und Aromaten ist, verbrennt er wesentlich sauberer, was die Bildung von Ruß und Ablagerungen in den Motoren minimiert. Gerade für kritische Infrastrukturen, in denen Dieselaggregate weiterhin eine unverzichtbare Rolle für die Sicherheit spielen, bietet dieser Wechsel eine effiziente Lösung, um den ökologischen Fußabdruck massiv zu verringern, ohne bei der Leistungsfähigkeit Abstriche machen zu müssen.

Strukturierte Umstellung für maximale Betriebssicherheit und Effizienz

Die technische Umsetzung des Projekts in Düsseldorf erfolgte nach einem präzisen Plan, um einen reibungslosen Übergang ohne Stillstandzeiten zu gewährleisten. Unter der Leitung des Projektingenieurs Robin Paas wurde zunächst der vorhandene fossile Dieselbestand in den Tanks mit einem Gesamtvolumen von rund 12.000 Litern gezielt leer gefahren, um die Entsorgungsmenge so gering wie möglich zu halten. Nach einer fachgerechten Reinigung der Tanks erfolgte die Neubefüllung mit HVO 100. Neben der verbesserten Klimabilanz profitierte der Kunde dabei von einem weiteren wesentlichen technischen Vorteil: HVO 100 weist eine deutlich bessere Lagerfähigkeit als herkömmlicher Diesel B7 auf. Da Netzersatzanlagen oft über lange Zeiträume stehen und lediglich für monatliche Probeläufe aktiviert werden, erhöht die Beständigkeit des synthetischen Kraftstoffs gegen Alterungsprozesse die Betriebssicherheit der gesamten Anlage erheblich. Mit einem jährlichen Bedarf von über 14.000 Litern für den regulären Testbetrieb wird in diesem Gebäudekomplex nun eindrucksvoll demonstriert, wie moderne Energietechnik den Weg in eine klimafreundlichere Zukunft ebnen kann.

 

Cookie-Hinweis

Diese Seite nutzt Cookies und Technologien von Dritten, um ihre Dienste anzubieten und zu verbessern. Bitte bestätigen Sie, dass Sie mit der Nutzung dieser Technologien und der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für diese Zwecke einverstanden sind.

Cookies akzeptieren Einstellungen / Datenschutzhinweise
Einstellungen

Die von dieser Webseite verwendeten Cookies sind in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt. Notwendige Cookies sind essentiell für die Funktionalität dieser Webseite, während optionale Cookies uns dabei helfen, das Benutzererlebnis durch zusätzliche Funktionen und durch Analyse des Nutzerverhaltens zu verbessern. Sie können der Verwendung optionaler Cookies widersprechen, was allerdings zu einer eingesschränkten Funktionalität dieser Webseite führen kann.

Cookies akzeptieren Nur notwendige Cookies akzeptieren Weitere Infos zu Cookies